Abschaum oder nur dumm?

Zum Kotzen

Ich bin überzeugt davon, dass es Polizeibeamten gibt, die nicht dumm und dämlich sind, keine Trickser, Lügner und Betrüger, die emphatisch sein können und Menschen, die aus welchen Gründen auch immer mit dem Gesetz in Konflikt gekommen sein sollen, nicht als Abschaum betrachten.

Einige von solchen Polizeibeamten kenne ich sogar, und ich finde den einen oder anderen sympathisch.

Und dann gibt es die, die ein Kollege von mir gern als „Einzeller“ bezeichnet. Dazu gehören auch die, die so dumm sind, dass sie nicht einmal merken, wie dumm sie sind.

Zu dieser Spezies gehören möglicherweise Mitglieder des Instagram-Accounts @polizei_nrw_ge

Denn dort findet man Folgendes lustig:

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Es wird ein „Witz“ gemacht auf Kosten von inhaftierten Menschen, die in Zeiten von Corona Besuchsbeschränkungen, ggf. Dauereinschluß etc. zu erdulden haben, vielleicht auch unschuldig einsitzen (Unschuldsvermutung).

Kann es sein, dass gesellschaftlicher Abschaum Scherze macht über Menschen, von denen man glaubt, dass sie gesellschaftlicher Abschaum sind?

twitter.com/polizistmensch

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EDEKA – das geht gar nicht!

SUPERGEIL? Nö, superscheiße!

Samstag, EDEKA, Halle/Saale, Merseburger Straße, 10.30 Uhr.

Am Eingang, sehr löblich, eine Vorrichtung für Desinfektionstücher mit Entsorgungsmöglichkeit, um die Griffe der Einkaufswagen zu säubern. Leider gerade leer.

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Einige Meter weiter zwei junge Männer, Promotions-Schleimer für die nächste Einkaufswagen-Generation.

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Ich spreche einen der beiden darauf an, dass der Desinfektionstuchspenderautomat aufgefüllt werden müsste.

Reaktion: Wissen wir, aber dafür sind wir nicht zuständig.

Dreckswichser – habe ich nur gedacht, nicht ausgesprochen. Ob nun nur Promotions-Schleimer von Drittfirma oder EDEKA-Sklave, im Rahmen des solidarischen Zusammenrückens ob der Corona-Krise könnte man mehr erwarten.

Dann an der Informationstheke. Nette Dame, die mitteilt, man wisse das, man habe schon nachbestellt, warte schon darauf.

Lieber Herr EDEKA, Ladenbetreiber oder wie auch immer Verantwortlicher: Habt Ihr eigentlich einen oder mehr an der Waffel, oder was? Hat es Euch so überrascht, dass diese Tücher in Corona-Zeiten schneller ausgehen könnten als in „normalen“ Zeiten?

Vorausschauend planen, wenn es um die Gesundheit von Kunden und Personal geht, ist offenbar nicht Euer Ding.

Supergeil? Nö, superscheiße!

Sechs, setzen!

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Wenn Karrieregeilheit das Resthirn frisst – Corona und Richter

Hardliner in den Gerichten – potentielle Körperverletzer und Totschläger

Es entsteht Tag für Tag mehr der Eindruck, dass es Richter gibt, die glauben, mit besonderer Härte im Ablehnen von dringend notwendigen Maßnahmen die eigene Karriere oder das eigene Ego so zu fördern, dass sie dann als die großen Helden dazustehen – es geht ihnen erkennbar um nichts als um die eigenen vermeintlichen Vorteile, sie riskieren dabei nicht nur die eigene Gesundheit, vielmehr die von uns allen!

Corona-Krise: Justiz-Gewerkschaft verlangt Schließung der Gerichte

Angesichts der Corona-Krise in Deutschland hat die Deutsche Justiz-Gewerkschaft (DJG) eine Schließung der Gerichte für mindestens zwei Wochen gefordert.

Nohfelden (dts Nachrichtenagentur) – „Die akute Corona-Krise ist eine Gefahr für die Mitarbeitenden in Gerichten und Staatsanwaltschaften. Es ist daher jetzt notwendig, die Gerichte für mindestens zwei Wochen zu schließen“, sagte Emanuel Schmidt, der Bundesvorsitzende der Gewerkschaft, den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Mittwochsausgaben). Nur eine solche Maßnahme schütze das Personal und die Menschen in den Gerichten und Staatsanwaltschaften vernünftig.

„Prozesse vor Gericht können verschoben werden, Dienststellen der Gerichte und der Bewährungshilfe könnten Notfallnummern und Eildienste einrichten“, so der DJG-Bundesvorsitzende weiter. Der Postverkehr etwa zwischen Anwaltschaft und Gerichten könne dagegen weiterhin laufen. Aus Sicht der Justiz-Gewerkschaft agiere bisher jede Justizbehörde in Deutschland unterschiedlich.

„Es ist ein Flickenteppich an Maßnahmen und kein kontrolliertes Krisenmanagement“, kritisierte Schmidt. Kontrollen an den Eingängen zu Gerichten könnten durch die Justizwachtmeister nicht mit dem gebotenen Abstand von zwei Metern zu den Besuchern geleistet werden. „Und auch in der Bewährungshilfe ist ein direkter Kontakt zu den Straftätern für die Mitarbeiter der Behörde riskant, gerade weil die Klienten häufig weiterhin Kontakt in die Drogenszene oder das Geschäft mit der Prostitution halten“, sagte Schmidt den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

Quelle: Meldung der dts Nachrichtenagentur vom 18.03.2020

Und, was geschieht statt dessen?

Völlig abgedrehte Hardliner, die dann möglicherweise auch noch in ihren abgeschotteten Präsidentenzimmern hausen und sich die kleinen Eierchen schaukeln, kommen dann auf die Idee, (beispielhaft für viele) solche Todesurteile vorzubereiten wie:

„Der Wachtmeisterdienst bleibt zur Umsetzung der erhöhten Sicherheitsvorkehrung und zur Aufrechterhaltung des zwingend erforderlichen Dienstbetriebes  aufrechterhalten.“

„Auch die Beschäftigten der Verwaltung bleiben im Dienst und stehen für Fragen jederzeit zur Verfügung.“

„Strafsachen sind nach Ermessen des jeweils zuständigen Richters weiter zu verhandeln.“

Ausgangssperren stehen in Deutschland unmittelbar bevor, weil dummdreiste Vollidioten die dringenden Empfehlungen missachten und weiter zusammen feiern, grillen, zusammenhocken, Party machen und anordnen, dass Menschen in Gerichten zusammen kommen müssen.

Sie nehmen dabei billigend in Kauf, dass dadurch, insbesondere durch das Anordnen des Weiterbetreibens des Gerichtsalltages, dort gesunde Menschen angesteckt werden, erkranken und sterben.

Richter, die so handeln, sind potentielle Körperverletzer und Totschläger.

Kranke Mitarbeiter – egal.

Kranke Angeklagte – erst recht egal.

Kranke Verteidiger – gut so!

Hauptsache, ich muss meine kleine Blase, die auf dem Hals sitzt, nicht aus dem Stoffwechselendproduktausgang derjenigen herausziehen, die mir eine höhere Ziffer hinter meiner R-Besoldung geben können, wenn ich so handele, wie ich meine, dass die es gerne sehen.

ABSCHAUM!

Auch lesenswert, nein, ein MUSS, was Detlef Burhoff dazu zu sagen hat.

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Corona und Gerichte

Von Aussetzen bis Weitermachen, als sei nichts – alles ist drin!

Das Bundesverfassungsgericht, der Bundesgerichtshof, auch viele andere Gerichte heben Termine auf.

Eine Kammer des Landgerichts Braunschweig (8 KLs 806 Js 5810/19 (60/19) vom 17.03.2020) hat nach dem 10. Verhandlungstag in einer Sache, in der drei der vier Angeklagten in Haft sitzen, das verfahren ausgesetzt und die bis in den Sommer anberaumten weiteren Termine aufgehoben.

Begründung:

… „wird die Hauptverhandlung zum Schutz vor der Ausbreitung des Corona-Virus ausgesetzt.“

Das ist verantwortungsbewusst! Hut ab.

Und dann gibt es Dorfgerichte wie am Harzrand, wo Richterinnen unter Deckung des Direktors Verfahren ohne Hafthintergrund auf Biegen und Brechen „durchziehen“ wollen, vielleicht um sich zu profilieren, einzuschleimen oder weil sie den letzten Schuss nicht gehört haben? Letztlich werden dann Befangenheitsanträge zurückgewiesen, aber trotzdem ausgesetzt. Dörfliches Kasperltheater.

Ein Extremfall:

Gerichtsverhandlung trotz Corona? Anwalt zeigt Richter an

Ein Anwalt hat einen Richter des Landgerichts München I wegen versuchter Körperverletzung angezeigt, weil er trotz der Corona-Pandemie auf eine Verhandlung bestand.

  • Der Richter habe „bewusst eine Gefahrenlage“ geschaffen und nahm „sehenden Auges in Kauf, dass sich die Anwesenden im Sitzungssaal einem erhöhten Ansteckungsrisiko aussetzen“, heißt es in der Anzeige des Rechtsanwaltes Thomas Pfister.

  • Während der Verhandlung um versuchten Totschlag seien mehr als 50 Menschen im Gerichtssaal anwesend gewesen. „Eine derartige Anzahl von Personen wird nach allgemeiner Auffassung (…) als absolute Hochrisikoveranstaltung bezeichnet“, kritisierte Pfister.

  • Die Verteidiger hätten sich geweigert, den Sitzungssaal zu betreten, der Richter habe aber darauf bestanden, die Verhandlung zu beginnen. Pfister stellte daraufhin nicht nur Strafanzeige, sondern erstatte auch eine Dienstaufsichtsbeschwerde.

  • Gerichtssprecher Florian Gliwitzky wies die Vorwürfe gegen den Richter zurück. Die Justiz könne auch in Zeiten des sich rasant verbreitenden Coronavirus nicht die Arbeit einstellen. „Die Justiz ist in bestimmten Bereichen systemrelevant“, sagte er.

Quelle: ntv

 

In Bayern wird das leider mit hoher Wahrscheinlichkeit in Krähenmanier weggebügelt. Mia san mia.

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Corona – Profilierungsplattform für graue Mäuse

Endlich kann ich es Euch mal zeigen

Sie brillieren nicht mit juristischer Fachkompetenz, sie sind nicht besonders entgegenkommend, sie sind mitunter unfreundlich und oberflächlich, insgesamt aber irgendwie graue Mäuse.

Richter, die irgendwie mehr oder weniger unauffällig durchrutschen und auf die man sich nicht unbedingt freut, wenn man mal wieder bei ihnen verteidigen darf/muss.

Genau diese Spezies schlägt jetzt gnadenlos zu und zeigt allen, wo Barthel den Most holt oder wo der Hammer hängt:

Corona hin, Corona her, ich merke nichts (mehr), bei mir wird verhandelt.

Vielleicht sollten sich diese gesundheits- und ggf. lebensgefährdenden Sebstüberschätzer einmal ein Beispiel am Bundesverfassungsgericht nehmen, das einen VERKÜNDUNGSTERMIN! wegen der Gesundheitsgefahren aufgehoben hat:

Verlegung des Termins zur Urteilsverkündung in Sachen „Anleihenkaufprogramm der EZB“ auf Dienstag, 5. Mai 2020, um 10.00 Uhr

Pressemitteilung Nr. 19/2020 vom 16. März 2020

Aktenzeichen: 2 BvR 859/15, 2 BvR 1651/15, 2 BvR 2006/15, 2 BvR 980/16

Der Zweite Senat des Bundesverfassungsgerichts wird auf Grundlage der mündlichen Verhandlung vom 30. Juli 2019 und 31. Juli 2019 (siehe Pressemitteilung Nr. 43/2019 vom 25. Juni 2019) nunmehr am

Dienstag, 5. Mai 2020, um 10.00 Uhr,
im Sitzungssaal des Bundesverfassungsgerichts,
Schlossbezirk 3, 76131 Karlsruhe

sein Urteil verkünden. Der ursprünglich vorgesehene Verkündungstermin am 24.März 2020 ist zum Schutz vor der Ausbreitung des Corona-Virus abgesagt.

Hut ab und beispielhaft!

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Focus-Listen-Bettler

Es ist zum Kotzen!

Ich muss es jetzt tun:

Ja, ich stehe seit 2014 bisher jedes Jahr auf der FOCUS-Liste „TOP-Anwalt“ als einer der besten Strafrechtler im Norden. Ich weiß nicht, welche Kollegen für mich das Kreuzchen gemacht haben, ich habe nie danach gefragt, und, ICH HABE NIE DARUM GEBETTELT!

Was mir tierisch auf den Keks geht:

Seit einigen Jahren beginnt in den einschlägigen sozialen Medien, Facebook-Gruppen und wo auch immer ein peinliches, unwürdiges, eklig schleimiges Gebettele von „Kollegen“, die unbedingt auf diese Liste wollen oder darauf bleiben wollen.

Wenn man sich die Bettelkandidaten genauer anschaut, sind das oft fahrradfahrende Scharlatane, wortkünstelnde Vielredner und Heißluftverbreiter, die meinen, ohne Fachwissen oder Leistung auf diesem Weg auf diese Liste zu kommen, um dann Mandate abzugreifen, die sie gar nicht bewältigen können, weil sie schlicht zu dämlich und/oder peinlich sind.

Mit Schleimspuranfragen wie:

„Wer mich für die Liste nominiert, bitte melden, ich tue das dann auch.“

„Möchte jemand – selbstverständlich auf Gegenseitigkeit – empfohlen werden?“

usw.

wird dann zum Ausdruck gebracht, dass man gern auch völlig unbekannte Kollegen, deren Qualität man überhaupt nicht einschätzen kann, nominiert, Hauptsache, man bekommt von dort auch eine Stimme. Es vergeht dann kaum ein Tag, kaum eine Stunde, ohne dass man von diesen Schmierlappen permanent freundlich verpackte Bettelanfragen liest. Zum Kotzen, peinlich, unter aller Würde.

Eigentlich sollte man den FOCUS bitten, solche peinlichen Schmalspurbettler ersatzlos zu streichen, wenn die Bettelei bekannt wird.

Gut, dass ich weiß, dass der überwiegende Teil nicht bettelt und die Bettelkollegen mindestens genauso peinlich findet wie ich.

Immer daran denken: Sich gegenseitig nur deshalb zu benennen, weil es der andere mit einem selbst auch tut, ersetzt weder Fachwissen noch Sozialkompetenz, es zeugt nur von dummer Dreistigkeit und dreister Dummheit. Rutscht bloß nicht aus auf Eurem Schleim.

Und: Ihr seid Nestbeschmutzer und solltet Eure verschleimte Robe einmal reinigen lassen.

Nachtrag: Ein Kollege, der mir völlig unbekannt ist, soll sich schon angesprochen gefühlt haben. Fein, ich fand Outings schon immer gut.

Die neue Einfachheit

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Wenn Sie mal in Fulda sind …

… ist CHRISTIAN & FRIENDS ein Muss.

Eine kleine ehemalige Wohnung, ein Durchgangszimmer als Küche, wenige Tische, kreative Einrichtung – außergewöhnlich.

Und das, was Christian Steska dann an Speisen vorsetzt, ist wirklich oberstes Niveau – bei allem Respekt, das hätte ich in Fulda niemals erwartet.

Frische, hochwertige Produkte, geschmacksintensiv, phantasievoll – geschmackliche Oberklasse!

Dazu dann Jens Diegelmann, besseren Service kann man sich kaum vorstellen! (Und wenn mal die Suppe läuft, kann er nichts dafür 😉 )

Also bitte, wer nach Fulda kommt, dort müsst Ihr hin!

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