Qualifikation zum Staatsanwalt bei dem Generalbundesanwalt beim Bundesgerichtshof

In einigen Verfahren hatte ich nette Begegnungen mit Mitarbeitern des Generalbundesanwaltes beim Bundesgerichtshofes, z.B. in einem Verfahren vor dem Oberlandesgericht Celle. Fachlich kompetente, unaufgeregte, freundliche und zugängliche Oberstaatsanwälte und Staatsanwälte.

Es geht aber auch anders. Unerzogen unhöflich, in Hauptverhandlungen unqualifiziert dazwischenschreiend, nicht an Beschuldigtenrechte denkend (oder ignorierend). Schlimmer geht immer.

Nicht einmal „Guten Morgen“ sagen, obwohl man seit fast zwei Jahren in einem Verfahren verhandelt, ein Zeichen höchst fragwürdiger Arroganz gepaart mit vergessener oder nicht genossener Erziehung.

Fragen oder Angaben anderer Prozessbeteiligter, die nicht in den Kram passen, nicht förmlich beim Gericht beanstanden, vielmehr kreischend dazwischenquatschen und geradezu frech herumschreien.

Angeblich „stressbedingt“ mal kurz zu vergessen, dass bei bestimmten Konstellationen Vernehmungen ohne Pflichtverteidiger unzulässig sind.

Durch falsche Anweisungen verantworten, dass falsche Wohnungen aufgebolzt und durchsucht werden, egal, Kollateralschaden.

Vielleicht sollte man bei dem Generalbundesanwalt beim Bundesgerichtshof tatsächlich einmal in Angriff nehmen, das Qualitätsniveau, das man von solch einer Behörde erwarten könnte, und das schon schmerzend unterschritten ist, nicht noch weiter abrutschen zu lassen.

Über rawsiebers

Rechtsanwalt und Fachanwalt für Strafrecht, bundesweit tätig, TOP-RECHTSANWALT Deutschland 2014, 2015, 2016, 2017, 2018, 2019, 2020: STRAFRECHT (Focus-Spezial von 2014, 2015, 2016, 2017, 2018, 2019, 2020)
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