EDEKA – das geht gar nicht!

SUPERGEIL? Nö, superscheiße!

Samstag, EDEKA, Halle/Saale, Merseburger Straße, 10.30 Uhr.

Am Eingang, sehr löblich, eine Vorrichtung für Desinfektionstücher mit Entsorgungsmöglichkeit, um die Griffe der Einkaufswagen zu säubern. Leider gerade leer.

83D1B364-7F28-4AE7-8710-9107FAB4B84F

Einige Meter weiter zwei junge Männer, Promotions-Schleimer für die nächste Einkaufswagen-Generation.

FA7FD535-1C1B-427D-B324-45621A152A7C

Ich spreche einen der beiden darauf an, dass der Desinfektionstuchspenderautomat aufgefüllt werden müsste.

Reaktion: Wissen wir, aber dafür sind wir nicht zuständig.

Dreckswichser – habe ich nur gedacht, nicht ausgesprochen. Ob nun nur Promotions-Schleimer von Drittfirma oder EDEKA-Sklave, im Rahmen des solidarischen Zusammenrückens ob der Corona-Krise könnte man mehr erwarten.

Dann an der Informationstheke. Nette Dame, die mitteilt, man wisse das, man habe schon nachbestellt, warte schon darauf.

Lieber Herr EDEKA, Ladenbetreiber oder wie auch immer Verantwortlicher: Habt Ihr eigentlich einen oder mehr an der Waffel, oder was? Hat es Euch so überrascht, dass diese Tücher in Corona-Zeiten schneller ausgehen könnten als in „normalen“ Zeiten?

Vorausschauend planen, wenn es um die Gesundheit von Kunden und Personal geht, ist offenbar nicht Euer Ding.

Supergeil? Nö, superscheiße!

Sechs, setzen!

Über rawsiebers

Rechtsanwalt und Fachanwalt für Strafrecht, bundesweit tätig, TOP-RECHTSANWALT Deutschland 2014, 2015, 2016, 2017, 2018, 2019: STRAFRECHT (Focus-Spezial von 2014, 2015, 2016, 2017, 2018, 2019)
Dieser Beitrag wurde unter Allgemein abgelegt und mit , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.