Bundestrojaner vom BKA angeblich noch nie eingesetzt

Bundestrojaner = Millionenverbrennung?

Der Bundestrojaner sollte der ganz große Wurf werden, das BKA lief sich schon warm, um damit die Welt zu verändern und zu verbessern. Und, was ist daraus geworden?

Der sogenannte Bundestrojaner ist angeblich bei den Ermittlern offenbar nicht besonders beliebt: Nach Informationen der WELT wurde die Software, deren Entwicklung rund 5,77 Millionen Euro gekostet hat, bislang noch nie eingesetzt. Das Programm gilt aus Ermittlersicht als unbrauchbar, weil es fast nichts kann. Ein teures Cyberrüstungsprojekt für die Mülltonne?

Kriminelle, Extremisten und Terroristen nutzen mittlerweile fast nur noch verschlüsselte Kommunikationswege. Die klassischen Überwachungsmaßnahmen von Polizei und Verfassungsschutz über Telefon, SMS oder E-Mail erweisen sich immer öfter als nutzlos. Es herrsche, so sagen Ermittler, längst keine Waffengleichheit mehr zwischen Straftätern und Strafverfolgern. In vielen Fällen blieben die Fahnder „blind und taub“.

Quelle: welt.de

Und nun sind wieder die bösen Bösen schuld, dass die Ermittler im Dunkeln tappen. Etwas hellere Köpfe in der Politik, die auf solche Maßnahmen und Entwicklungen Einfluss haben, könnten vielleicht von Nutzen sein.

img_8888

Advertisements

Über rawsiebers

Rechtsanwalt und Fachanwalt für Strafrecht, bundesweit tätig, TOP-RECHTSANWALT Deutschland 2014, 2015 + 2016: STRAFRECHT (Focus-Spezial von 2014, 2015 + 2016)
Dieser Beitrag wurde unter Allgemein abgelegt und mit , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.