Polizei zieht Leiche an

Suggestion, Manipulation? Egal, Hauptsache, es passt zu meinen Vorurteilen

Ein Paradebeispiel polizeilicher „Vernehmungstaktik“ nach dem Motto, was nicht passt, wird passend gemacht.

Frage: Denken Sie nochmal nach. Alas Sie die da haben liegen sehen, war sie anders bekleidet, hatte sie vielleicht nur einen BH oder auch ein T-Shirt an?

Antwort: Ich weiß es einfach nicht so genau. Es fällt mir einfach nicht ein.

Frage: Wenn Sie sich genau erinnern, können Sie nochmal nachdenken, ob das T-Shirt, das die Frau anhatte, kaputt war oder ob es durchgeschnitten war.

Antwort: Ich weiß es einfach nicht. Es kann sein, dass es vielleicht am Rücken kaputt war, da bin ich nicht sicher.

Was lernen wir daraus: So zieht man als Polizist durch „geschicktes“ Fragen einer Leiche ein T-Shirt an. Das gefällt bestimmt Herrn Wendt, wenn solch ein „Kniff“ zu einer Verurteilung beiträgt.

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Über rawsiebers

Rechtsanwalt und Fachanwalt für Strafrecht, bundesweit tätig, TOP-RECHTSANWALT Deutschland 2014, 2015 + 2016: STRAFRECHT (Focus-Spezial von 2014, 2015 + 2016)
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