Berliner Schmuddelpresseverfahren geplatzt

Auf zum nächsten Anlauf

Die frei erfindende Berliner „Presse“ – siehe vorangegangenen Bericht – darf sich ein Hosenbein abwischen, weil es ihr dort bestimmt warm hinuntergelaufen ist.

Horrorgeschichten über nicht zu findende Schöffen und ähnliche Lügengeschichten – man muss nur dick genug auftragen – und schon platzt ein Verfahren, weil ein nächster Schöffe angeblich verängstigt ist.

Man kann als Verteidiger diesen schmierenden Fringillidae natürlich ausgesprochen dankbar sein, denn sie sorgen mit diesem widerwärtigen und wiederkehrendem Fingersaugen für erhebliche Verfahrensverzögerungen.

Das spielt uns Verteidigern natürlich in die Karten, denn – anerkanntes Strafzumessungskriterium! – je länger ein Verfahren dauert, desto milder muss die Strafe ausfallen.

Also hiermit deutlichen Dank an BZ und Konsorten, saugt gerne weiter.

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Über rawsiebers

Rechtsanwalt und Fachanwalt für Strafrecht, bundesweit tätig, TOP-RECHTSANWALT Deutschland 2014, 2015 + 2016: STRAFRECHT (Focus-Spezial von 2014, 2015 + 2016)
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