Albtraum Justiz

Emotionaler Blick auf die Justiz von Anja Neubauer

Heute erscheint das Buch „Alptraum Justiz“ von der – seit heute – Ex-Kollegin Anja Neubauer.

Lesenswert, was eine Juristin erfahren muss, wenn sie selbst unter die Räder des Systems gerät und dann die Hürden erkennen muss, die die Justiz oft aufbaut auf dem Weg zur Hoffnung auf „Wahrheit“ und „Gerechtigkeit“.

Dazu gibt es auch eine Facebook-Seite mit dem Titel „Alptraum Justiz„.

LG Halle 012

Advertisements

Über rawsiebers

Rechtsanwalt und Fachanwalt für Strafrecht, bundesweit tätig, TOP-RECHTSANWALT Deutschland 2014, 2015 + 2016: STRAFRECHT (Focus-Spezial von 2014, 2015 + 2016)
Dieser Beitrag wurde unter Allgemein veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

2 Antworten zu Albtraum Justiz

  1. schneidermeister schreibt:

    Scheint seeeeehr emotional zu sein, dieser Rückblick,. Und nach der Biographie ist mir nicht so klar, wie viele Erfahrungen die Autorin mit der schrecklichen Justiz tatsächlich selbst hat, zumal sie erst einmal ein paar Jahre in einer Großkanzlei „Wissensmanagement“ betrieben und danach einen deutlichen Schwerpunkt im rechtsgestaltenden Bereich hatte. Das klingt nicht so, als sei die Robe im forensischen Kampf durchgescheuert worden. Aber der Titel ist halt so schön, fast so schön wie bei Norbert Blüm, der von Justiz nun absolut gar keine Ahnung hat ..
    Warum sie sich ob ihrer Erfahrungen nun ganz aus der Anwaltstätigkeit verabschiedet, wo man doch für Mandanten weiterhin so schöne klare und präzise Verträge entwerfen könnte, die selbst dem borniertesten Richter ein Licht aufgehen lassen?
    Einen sehr erhellenden, gänzlich unreiserischen und lesenswerten Rückblick auf ein Anwaltsleben findet man in „Interessante Zeiten“. von Heussen.

  2. fee schreibt:

    Lieber Herr Rechtsanwalt Siebers, haben Sie das Buch schon gelesen? Ich gehe nicht davon aus, denn wenn Sie es gelesen hätten, hätten Sie es hier wohl nicht derart unbedingt empfohlen. Die wohl besser als Pamphlet denn als Buch zu bezeichnende Schrift ähnelt querulatorisch-verleumderischen Schreiben, wie sie tagtäglich bei Justiz und Kanzleien eingehen. Der gesamte Schreibstil ist unerträglich. Die Argumentation ist keine, sondern eine bloße Aneinanderreihung von Behauptungen aufgrund negativer (oder negativ empfundener) Erfahrungen. Allein der Umstand, dass die Autorin keinen Verlag für ihre Zeilen gefunden hat, spricht doch schon Bände. Ich kann das Buch nicht empfehlen. Es bringt keinerlei Erkenntnisgewinn.

Kommentare sind geschlossen.