Landgericht Oldenburg – Pleitegeier?

Baumschläfer 02

Ich bin vom Landgericht Oldenburg in einem Strafverfahren als Pflichtverteidiger bestellt worden; mit der Bestellung habe ich angenommen, dass dann auch damit gerechnet werden kann, dass meine verdiente Vergütung einigermaßen zeitnah nach Abrechnung festgesetzt und ausgezahlt wird.

Abgerechnet habe ich am 08.07.2015 und am 07.08.2015. Erstmals erinnert habe ich am 04.09.2015, dann am 10.09.2015, am 25.09.2015 habe ich wegen der Nichtbescheidung Beschwerde erhoben und gleichzeitig Dienstaufsichtsbeschwerde erstattet.

Am 07.10.2015 habe ich dann Dienstaufsichtsbeschwerde wegen der Nichtbescheidung der Dienstaufsichtsbeschwerde erstattet, getan hat sich bis heute

NICHTS!

Ich will gar nicht wissen, wie groß das Geschrei von Richtern und Kostensachbearbeitern beim Landgericht Oldenburg wäre, wenn deren Gehalt auch nur drei Tage zu spät auf deren Konto einginge, diese Vorgehensweise, nicht einmal eine Zwischennachricht zu erteilen, empfinde ich als eine Ungeheuerlichkeit.

Schauen wir mal, ob das Justizministerium helfen kann, den Wecker zu spielen.

Zeit

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Über rawsiebers

Rechtsanwalt und Fachanwalt für Strafrecht, bundesweit tätig, TOP-RECHTSANWALT Deutschland 2014, 2015 + 2016: STRAFRECHT (Focus-Spezial von 2014, 2015 + 2016)
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Eine Antwort zu Landgericht Oldenburg – Pleitegeier?

  1. maxrheub schreibt:

    Mein „Zeugengeld“ habe ich dort und damals direkt und in bar von einer sehr freundlichen Mitarbeiterin bekommen. Ich kann also bestätigen, daß es dort lebende Mitarbeiterinnen gibt 😉 (bzw gab).

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