Der Beruf impliziert das Fachwissen

Neunmalklug

Das hätte sie wohl gern, die Frau POKin.

Forsch und frei eröffnet sie „ihre“ Akte mit der Feststellung:

„Der Beschuldigte soll Betäubungsmittel konsumieren. Konsum impliziert Besitz.“

Und los gehts, das fröhliche Ermitteln. Gut, dass es eine Staatsanwältin gibt, die sich besser auskennt mit den Gesetzen.

„Einstellung mangels Tatverdacht, Konsum ist nicht strafbar.“

Der Höllenritt zumJahresende

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Über rawsiebers

Rechtsanwalt und Fachanwalt für Strafrecht, bundesweit tätig, TOP-RECHTSANWALT Deutschland 2014, 2015 + 2016: STRAFRECHT (Focus-Spezial von 2014, 2015 + 2016)
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4 Antworten zu Der Beruf impliziert das Fachwissen

  1. Theo Koch schreibt:

    Ich weiß aus zuverlässiger Quelle, dass es mindestens eine Staatsanwaltschaft in Deutschland gibt, die der Polizei genau diese Verfahrensweise vorschreibt. Womöglich zur Schaffung von Fallzahlen?! Kann also durchaus sein, dass die Frau POK’in einfach nur weisungsgebunden gehandelt hat…

  2. Blogleser schreibt:

    Was für ein Blödsinn… Natürlich ist der Konsum zu Recht straffrei. Aber irgendwoher muss das Zeug ja stammen. Das zu ermitteln ist nunmal Aufgabe der Polizeien und Staatsanwaltschaften. Es ist wohl kaum anzunehmen, dass das Zeug vom Himmel gefallen ist.
    Wenngleich die oben zitierte Verknüpfung arg hinkt…

  3. KHS schreibt:

    Es sind schon ganz andere Dinge vom Himmel gefallen …

  4. Pingback: Wochenspiegel für die 28 KW., das war Krawattenpflicht, die ARAG, Polizisten und Kinderpornos und ein „fußgefesselter“ Amtsrichter – Burhoff online Blog

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