Pillenurteil


Keine Mafia

1 Jahr und 2 Monate auf Bewährung bis zu 6 Jahren und 3 Monaten, wieder ist ein Verfahren gegen Beteiligte des so genannten „Pillendienstes“ erstinstanzlich abgeschlossen. Für 5 Angeklagte ist heute nach mehr als 20 Verhandlungstagen vor dem Landgericht Potsdam die Hauptverhandlung beendet worden.

Ob das Urteil rechtskräftig werden wird, steht noch zwischen Sonne, Mond und Sternen. Jedenfalls hat das Gericht festgestellt, dass es ums Geldverdienen ging, ohne dass es, wie von der Staatsanwaltschaft behauptet, mafiöse Strukturen gegeben hat.

Bericht des RBB mit dem Hinweis, dass auf Antrag der Verteidigung die Auslieferungshaft in Uruguay mit 3 zu 1 angerechnet wurde.

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Über rawsiebers

Rechtsanwalt und Fachanwalt für Strafrecht, bundesweit tätig, TOP-RECHTSANWALT Deutschland 2014, 2015 + 2016: STRAFRECHT (Focus-Spezial von 2014, 2015 + 2016)
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Eine Antwort zu Pillenurteil

  1. Der wahre T1000 schreibt:

    Die Deppen, die Pillen bezogen haben, sind selbst Schuld. Dummheit stirbt eben nicht aus. Und irgendwie kommt mir das Strafmaß wegen Kunden, die freiwillig aus dubioser Quelle gekauft haben, zu hoch vor. Wurde ja niemand gezwungen bei dem Blödsinn mitzumachen. Manche wollen betrogen werden.

    Wenn ich allerdings an den Spam zurückdenke, den allein ich von denen erhalten habe, würde ich mir wünschen die ARSCHLÖCHER hätten 15 Jahre bekommen. Ist sozusagen eine persönliche Animosität. Wie kann man nur Millionen von Menschen so unsäglich die Zeit klauen und auf die Nerven gehen? Wird Zeit für den Straftatbestand „Spamming“ mit hoher Strafandrohung.

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