Schlecht, schlechter, grottig

Das Grottigste

Der Kollege Carsten R. Hoenig, der mit der Wanne, berichtete bereits aus der Scheiießbude, in der er Examensschießen beobachtet hat.

Ich glaube allerdings nicht, dass die beiden Sitzungsvertreter der Staatsanwaltschaft so schlecht plädiert haben, weil sie es nicht besser wissen. Ich denke, sie wollten nur mal komprimiert darstellen, wie man es nicht macht.

Stundenlanges Plädoyer ablesen, 56,2% Erwägungen, die mit dem Fall nichts zu tun haben (Gelaber ins blaue Nichts hinein), 23,1% Erwägungen, die gegen das Doppelverwertungsverbot verstoßen, langweilig gedehntes Stundengeschwafel mit Pseudoakzentuierungen, die selbiges Geschwafel so unerträglich gemacht haben, dass die lächerlichen Grimassen eines der beiden Redner schon fast wieder lustig waren und die Einschlafphasen der Zuhörer kurz gehalten werden konnten.

Schade, dass wir keine Referendare mitgenommen hatten, um denen zu zeigen, wie man es nun ganz bestimmt nicht macht.

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Über rawsiebers

Rechtsanwalt und Fachanwalt für Strafrecht, bundesweit tätig, TOP-RECHTSANWALT Deutschland 2014, 2015 + 2016: STRAFRECHT (Focus-Spezial von 2014, 2015 + 2016)
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2 Antworten zu Schlecht, schlechter, grottig

  1. T.H., RiLG schreibt:

    Pillen-/Haufenprozess?

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