Was man sich so einfängt (VII)

Kinderpornographie (Amtsgericht Braunschweig)

Liebe Straftäter,

damit Ihr schon mal in etwa wisst, was Ihr Euch so einhandelt, wenn es zur Sache gegangen ist, gibt es hier hin und wieder Zusammenfassungen von mehr oder weniger unspektakulären Urteilen verschiedener Gerichte.

Ihr werdet dabei auch sehen, dass es oft darauf ankommt, wo Ihr was macht, ob Ihr “etwas” intus hattet, ob Ihr Schadenswiedergutmachung betrieben habt usw.

Mit rechtskräftigem Urteil vom 16.12.2014 (9 Ds 3734 Js 98715/12) hat das Amtsgericht Braunschweig einen nicht vorbestraften Angeklagten wegen der Verbreitung kinderpornographischer Schriften zu einer Gesamtgeldstrafe von 120 Tagessätzen verurteilt.

Der Verurteilte hatte eine einschlägige Datei über eMule zum Download freigegeben (Einzelstrafe 90 Tagessätze) und speicherte 19 kinderpornographische Videodateien und 37 jugendpornographische Datein (Einzelstrafe 60 Tagessätze).

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Über rawsiebers

Rechtsanwalt und Fachanwalt für Strafrecht, bundesweit tätig, TOP-RECHTSANWALT Deutschland 2014, 2015 + 2016: STRAFRECHT (Focus-Spezial von 2014, 2015 + 2016)
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