Was man sich so einfängt (V)

Unerlaubtes Handeltreiben mit BtM in nicht geringer Menge (Amtsgericht Hamburg Wandsbek)

Liebe Straftäter,

damit Ihr schon mal in etwa wisst, was Ihr Euch so einhandelt, wenn es zur Sache gegangen ist, gibt es hier hin und wieder Zusammenfassungen von mehr oder weniger unspektakulären Urteilen verschiedener Gerichte.

Ihr werdet dabei auch sehen, dass es oft darauf ankommt, wo Ihr was macht, ob Ihr “etwas” intus hattet, ob Ihr Schadenswiedergutmachung betrieben habt usw.

Mit rechtskräftigem Urteil vom 22.09.2014 hat das Amtsgericht Hamburg-Wandsbek einen von Rechtsanwältin Alexandra Braun aus Hamburg, einer bundesweit tätigen Strafverteidigerin, verteidigten Angeklagten zu einer Freiheitsstrafe von 7 Monaten auf Bewährung verurteilt.

Der Angeklagte, selbst Betäubungsmittelkonsument, kaum vorbelastet, hatte eine nicht sehr professionelle Indoor-Plantage aufgebaut, es wurden 219,5 Gramm Marihuana mit einem Gesamtwirkstoffgehalt von 25,08 g THC gefunden.

Das Gericht ging von einem minder schweren Fall aus, weil es sich um eine weiche Droge handelte, der Angeklagte bei der Durchsuchung kooperativ und geständig war, selbst Konsument war und weil die Drogen nicht in den Handel gekommen sind.

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Über rawsiebers

Rechtsanwalt und Fachanwalt für Strafrecht, bundesweit tätig, TOP-RECHTSANWALT Deutschland 2014, 2015 + 2016: STRAFRECHT (Focus-Spezial von 2014, 2015 + 2016)
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2 Antworten zu Was man sich so einfängt (V)

  1. Adoptivkind schreibt:

    In Braunschweig hätte er drei Jahr bekommen. 😉

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