Früher wurden Böcke zum Gärtner

Jetzt Bullen?

Blöde Kuh

Die Polizeibeamten, die einen des Drogenhandels Verdächtigen überprüfen wollten, erlebten eine faustdicke Überraschung: Der 30-Jährige zückte seinen Dienstausweis und stellte sich ihnen als Kollege vor. Damit versuchte er offenbar, wie sich später herausstellte, den Verdacht im letzten Moment doch noch von sich zu lenken.

Nach Informationen unserer Zeitung ließen sich die Braunschweiger Beamten, die den Bereich Holwedestraße und Königsstieg auf Drogenhandel observiert hatten, davon jedoch nicht beeindrucken. Der Kollege hatte 40 Gramm Marihuana dabei. Die weitere Überprüfung ergab schließlich, dass der Polizeibeamte im Keller seines Wohnhauses in Gifhorn eine Hanf-Plantage in größerem Stile betreibt. Daraus wird Marihuana hergestellt. Mehr als 60 Pflanzen, Rauschgift und die technische Ausstattung dieses Drogen-Kellers wurden sichergestellt.

Zunächst hatte die Braunschweiger Polizei in ihrer Pressemitteilung nicht erwähnt, dass es sich bei dem Festgenommenen und geständigen Beschuldigten, gegen den jetzt ermittelt wird, um einen Polizeibeamten handelte. Polizeisprecher Joachim Grande erklärte dies auf Nachfrage unserer Redaktion damit, dass dies auch zum Schutz des Beschuldigten geschehen und mit der Staatsanwaltschaft abgestimmt gewesen sei.

Quelle: Braunschweiger Zeitung

Klar, zum Schutz des Beschuldigten wurde sein Beruf verschwiegen. Und die Erde ist eine Scheibe.

Sieht so eine Staatsanwaltin aus?

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Über rawsiebers

Rechtsanwalt und Fachanwalt für Strafrecht, bundesweit tätig, TOP-RECHTSANWALT Deutschland 2014, 2015 + 2016: STRAFRECHT (Focus-Spezial von 2014, 2015 + 2016)
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