Man sollte nicht alles glauben

Insbesondere nicht der Polizei

Aus Gründen hatte ich den Eindruck, dass bei einer Laser-Geschwindigkeitsmessung nicht alles mit rechten Dingen zugegangen sein kann.

Deshalb habe ich mir mein digitales Entfernungsmessgerät 2013-11-13 18.28.00

genommen, habe von der Messstelle aus mit dem Visier IMG_2402

den Gegenstand ins Auge gefasst, den auch die Polizei für die Tests des Gerätes genommen haben will, und:

Statt 135 m waren es nur 84 m, Gerät kaputt oder Messprotokoll gefälscht? Jedenfalls habe ich vorsichtshalber die Entfernung über Google-Maps überprüft und genau den im Messprotokoll dokumentierten Messpunkt und das unverwechselbar beschriebene Messziel anvisiert: Bestätigung, Abweichung von fast 50 Metern.

Der Freispruch bzw. die Einstellung rückt näher.

Resümee: Wenn es um Punkte oder mehr geht, alles überprüfen was überprüft werden kann, und so ein kleines Messgerät ist Gold wert!

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Über rawsiebers

Rechtsanwalt und Fachanwalt für Strafrecht, bundesweit tätig, TOP-RECHTSANWALT Deutschland 2014, 2015 + 2016: STRAFRECHT (Focus-Spezial von 2014, 2015 + 2016)
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6 Antworten zu Man sollte nicht alles glauben

  1. Miraculix schreibt:

    Das sind dann wohl begründete Zweifel…

  2. Gast schreibt:

    3. Möglichkeit: Digitales Entfernungsmessgerät von RA W. Kantholz Siebers ist kaputt.

    4. Möglichkeit: Digitales Entfernungsmessgerät von RA W. Kantholz Siebers ist von diesem falsch bedient worden.

    5. Möglichkeit: Digitales Entfernungsmessgerät von RA W. Kantholz Siebers ist von diesem auf falschen Messpunkt ausgerichtet worden.

    usw. usw.

    Man sollte in der Tat nicht alles glauben …

    • Roadrunner schreibt:

      Und wie erklären Sie sich, dass die Werte des Messgeräts im Vergleich zu denen Googles plausibel erscheinen? Wenn zwei unabhängige Messverfahren einen Widerspruch zu einem dritten Messverfahren aufwerfen, dann dürfte der Begriff „begründete Zweifel“ durchaus berechtigt erscheinen.

      Vielleicht nicht so viel am Auspuff der DPolG und anderen Gruppierungen mit zweifelhafter Verfassungstreue schnüffeln, ist nicht so gut für die Glaubwürdigkeit und die Gesellschaft.

      • Gast schreibt:

        Man soll halt nicht alles glauben. Dass er bei Google nachgemessen haben will, ist RA W. Kantholz Siebers erst nach meinem Posting eingefallen.

  3. rawsiebers schreibt:

    17. Möglichkeit: Gast ist ein querulatotischer Nörgler, der seinen Horizont darauf beschränkt, dass Polizei, Staatsanwaltschaften und Gerichte IMMER ALLES richtig machen.

  4. RA Krause schreibt:

    Die haben in der Wohnung geblitzt? ;-P

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