MPU – Beratung notwendig oder rausgeschmissenes Geld?

MPU – ohne Beratung Durchfallquoten dramatisch

Anlässlich einer MPU (medizinisch psychologische Untersuchung) muss der Kandidat beweisen, dass die Bedenken der Behörde, dass er zum Führen von Kraftfahrzeugen nicht geeignet ist, unbegründet bzw. nicht mehr begründet sind.

Vielen Betroffenen gelingt es aber nicht, ohne professionelle Vorbereitung diese Hürde zu überwinden, die Durchfallquote ohne eine solche Unterstützung soll bei fast 80% liegen.

Zunächst gilt es also, zu versuchen, die Anordnung einer MPU mit juristischen Mitteln zu verhindern; gelingt das nicht, empfehlen wir dringend eine verkehrspsychologische Beratung.

Sinn macht dabei eine enge Zusammenarbeit zwischen Anwälten und Psychologen, bei uns die Verkehrspsychologische Praxis des Dipl.-Psychologen Dr. Dirk-Antonio Harms, Friedrich-Wilhelm-Straße 51, 38100 Braunschweig, dem „Führerscheindoktor„.

Also, wenn die Fahrerlaubnis „wackelt“, die richtige Kombination suchen.

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Über rawsiebers

Rechtsanwalt und Fachanwalt für Strafrecht, bundesweit tätig, TOP-RECHTSANWALT Deutschland 2014, 2015 + 2016: STRAFRECHT (Focus-Spezial von 2014, 2015 + 2016)
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3 Antworten zu MPU – Beratung notwendig oder rausgeschmissenes Geld?

  1. Bert Grönheim schreibt:

    Ein ehemaliger Bekannter, der nach meinem Wissen bis heute zu Fuß geht, erklärte bei der MPU, er sei an regelmässigen, erheblichen Alkoholkonsum gewöhnt. Er hatte keine Beratung.

  2. kj schreibt:

    Der MPU ist vor allem ein Geschäft für Dekra, TüV und andere Dienstleister. Die Durchfallquote würde dramatisch sinken, wenn eine Wiederholung des Tests kostenfrei wäre.
    Ich denke, es würden mehr als 80 % aller Verkehrsteilnehmer durchfallen, die beim Test nur ehrlich sind, auch diejenigen, die nie mit mehr als einem Bier Auto fahren.

  3. Andreas Kniffka schreibt:

    Irgendwie ist es schade, dass der Deutsche Staat ausländische Facharbeiter importieren muß. Ich weiß nicht wie viele Facharbeiter auf der Straße sitzen, weil sie erwischt wurden. Auch die MPU-Mitarbeiter werden gedeckelt vom Staat. Seht euch die 2te Beurteilungskriterien an. Du hast keine Chance, es sei denn du hast genug Geld. Es ist so schade das ich schon keine Worte mehr finde. Sexualstraftäter, Gewaltverbrecher, Wirtschaftsverbrecher, Politiker etc…. werden in kürzerster Zeit rehallibiert können eine Ausbildung im Knast erhalten, Führerscheine machen und sogar Geld verdienen, haben einen geregelten Tagesablauf, werden kostenlos medizinisch versorgt, haben mindestens drei Mahlzeiten am Tag, können Fitness betreiben und, und, und
    unsereins kämpft. Aber unsereins wegen negativer MPU stellen ja eine Lebensgefahr für andere Mitmenschen dar und dürfen nicht mehr am öffentlichen Straßenverkehr teilnehmen, werden aber dennoch an hoch brisante Jobs vermittelt, wie: Intensivpflege, Anästhesie, OP-pflege u. a. ä.
    Berufen. Wie kann das sein? Mein Vorschlag: Zwei Jahre Fahrverbot, saftige Geldstrafe und Gut ist es. MPU muß reformiert werden und auf den heutigen Stand, 2013, gebracht werden oder gar abgeschafft werden. Wenn ich alle Leute anzeigen würde, (was ja meine Pflicht wäre, als Bürger der BRD , laut BGB müsste ich zur Verhinderung einer Straftat in meinem Umkreis wegen Alkohol, Drogen, Medikamente, Krankeiten, Diabetes, grauer/grüner Star, Demenz etc….müßte ich in meiner Gemeinde, annähernd 60% anzeigen.) Das wäre mein Pflicht als Bürger, laut Gesetz. Was geschieht, wenn ich diese Leute nicht zur Anzeige bringe ? Bin ich da nicht auch ein Verspbrecher????????

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