Erleichterte „Wahl“gegenüberstellung

Warum sind die rückwärtigen Scheiben von Streifenwagen nicht verdunkelt?

Damit der Verdächtige hinten in den Streifenwagen gepackt werden kann und dann langsam am Opfer vorbeigefahren werden kann, damit jenes unzweifelhaft den Verdächtigen auch als Täter identifiziert.

Zur Absicherung dann noch: Schauen Sie, wir haben ihn, war er das?

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Über rawsiebers

Rechtsanwalt und Fachanwalt für Strafrecht, bundesweit tätig, TOP-RECHTSANWALT Deutschland 2014, 2015 + 2016: STRAFRECHT (Focus-Spezial von 2014, 2015 + 2016)
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5 Antworten zu Erleichterte „Wahl“gegenüberstellung

  1. bene me habeo schreibt:

    GENAU so ist es…deswegen wird auch eine extra beleuchtung für die rücksitze eingebaut–aber auch um das maschinengewehr das in der rückwärtigen mittelarmlehne versteckt ist, besser zu finden…

  2. Mihail schreibt:

    Und wieder eine Verschwörungstheorie. Jetzt haben wir sie fast alle zusammen.

    Gibt es eigentlich ein Gericht, das sich von diesem Mumpitz der Polizei beeindrucken lässt?

  3. Gast schreibt:

    Viel „mumpitz“ entpuppt sich bei Überprüfung als Wahrheit…besonders das mit der Maschinenpistole in der Armlehne hört sich doch plausibel an…Wer weiss ??

  4. rawsiebers schreibt:

    Weder Verschwörungstheorie noch Mumpitz, deutscher Alltag. Und im Gericht wird dann herausgestellt, dass das NATÜRLICH unzulässig war, aber verurteilt wird, weil der Zeuge ja jetzt, im Gerichtssaal, sicher ist, den angeblichen Täter zu erkennen, VÖLLIG UNABHÄNGIG davon, dass man ihn zuvor auf dem Präsentierteller / Rücksitz des Streifenwagens vorgeführt hatte wie einen Affen im Zoo.

  5. kj schreibt:

    Wenn ein Strafrichter einen Angeklagten in meinem Bezirk (Osten) wegen der Vormanipulation der Zeugen freisprechen würde, obwohl diese in der Hauptverhandlung beteuern, den Angeklagten angeblich sicher erkannt zu haben, würde er ein Rechtsbeugungsverfahren eingeleitet von der Staatsanwaltschaft riskieren. Dann können Sie als Strafrichter nur beten, das der Angeklagte in der Berufung nicht gesteht. Daher machen liberalere Richter hier lieber langweiligeres Zivilrecht. In dem von Ihnen gescholtenen Bayern soll das aber nicht so sein.

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