So eine Hässliche will ich nicht

Gesetz zum Schutz des Freiers

Endlich mal jemand, der Gesetze ernst nimmt und auf seine Rechte besteht. Wo kämen wir denn auch hin, wenn jede hergelaufene Prostituierte Freier verarschen könnte.

Er wollte schöne Stunden mit einer fremden Frau verbringen – am Ende rief ein Mann aus Großbritannien die Polizei. Grund: Das Aussehen der bestellten Prostituierten gefiel ihm nicht.

Der Mann alarmierte die Polizei in der Stadt Solihull, um einen Verstoß gegen das „Gesetz über den Warenkauf“ zu melden. Das berichtet die „BBC“. Diesem Gesetz zufolge müssen gekaufte Waren die Qualität und Beschaffenheit haben, die der Verkäufer anpreist.

„Sie hat sich völlig falsch beschrieben“

Quelle: Berliner Kurier

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Über rawsiebers

Rechtsanwalt und Fachanwalt für Strafrecht, bundesweit tätig, TOP-RECHTSANWALT Deutschland 2014, 2015 + 2016: STRAFRECHT (Focus-Spezial von 2014, 2015 + 2016)
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5 Antworten zu So eine Hässliche will ich nicht

  1. kj schreibt:

    ist wie beim Anwalt, sicher ist nur, das man ordentlich abkassiert wird. Es gibt sicher aber auch freiberuflich tätige Damen, die für das geforderte Entgelt ordentliche Liebesdienste leisten.

  2. Rolf Schälike schreibt:

    Beim Anwalt ist es teurer, nachhaltiger und staatlich sanktioniert. Der Erstkontakt im Netz oder auf der Straße kostet bei einer Prostituierten nichts. Ein Anwalt kann gleich eine saftige Rechnung für die Erstberatung – entspricht dem Angucken einer Prostituierten – schreiben und die Zahlung mit Unterstützung seiner Kollegen bei Gericht durchsetzen, unabhängig von der Qualität seiner Leistungen. Außerdem … . Nicht zu vergessen … . Insbesondere …. . … Gier …. . Es besteht Anwaltszwang, kein Prostituiertenzwang.

    • NVM-Konteradmiral schreibt:

      Herr Schälike, der Anwaltszwang besteht ausschließlich ab dem Landgericht. Wenn Sie entsprechend hohe Streitwerte provozieren, dann dient der rechtliche Beistand zuallererst Ihrem eigenen Schutz.

      Darüber hinaus existiert für besonders bedürftige Mitbürger die Prozesskostenhilfe. D.h., Ihr Anwalt wird – selbst bei 100%-igem Prozessverlust! – nicht von Ihnen bezahlt.

      Für eine Prostituierte müssen Sie hingegen immer in die eigene Tasche greifen – und seien Sie noch so bedürftig nach einer Frau…

      • Rolf Schälike schreibt:

        In Strafverfahren herrscht Anwaltszwang bei bestimmten Straftaten auch beim Amtsgericht. Bei Familiensachen – Scheidung – herrscht auch beim Amtsgericht Anwaltszwang. Insofern stimmt das mit dem „ausschließlich“ nicht.

        Vergleiche hinken immer. Aber trotz PKH greift jeder Mandant, jeder Beklagte in die eigene Tasche, ohne die Ausgaben zurückerstattet und seinen Zeitaufwand bezahlt zu bekommen. Die Zuarbeit, die man dem Rechtsanwalt gegenüber leistet, erfolgt kostenlos, auch wenn der Anwalt schlechte Arbeit leistet, nichts begreift oder gar bescheißt.
        Dagegen ist kein Gras gewachsen. Bei den Prostituierten hat man mehr Chancen, gute Leistung zu erhalten.

  3. kj schreibt:

    ich denke es gibt mehr was die beiden Berufe verbindet als das was sie unterscheidet. Anwälte kannten schon die alten Griechen, also beide Berufe haben eine über 2000 Jahre alte Tradition.
    Beide nehmen gerne Vorschuss. Wenn man die Dienstleistungen beider Berufe scheut, kann beides wesentlich teurer werden, zum Beispiel Freiheitsentzug durch Haft oder Ehe oder Haus weg durch Pfändung oder Scheidung.

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