Wenn es um die eigene Brut geht

Schreiende Ungerechtigkeit

Ein Mann wird wegen einer Tat zu einer nicht überzogenen Freiheitsstrafe verurteilt. Nach dem ursprünglichen Vorwurf war deutlich mehr zu befürchten.

Er hatte einige Mittäter, die weniger vorbelastet waren und auch weniger zum Taterfolg beigetragen haben als er selbst.

Und schon beginnt das Geschrei der Familie. Die Bestrafung sei eine unglaubliche Ungerechtigkeit, aber noch schlimmer sei, dass die anderen viel zu wenig bekommen hätten. Und das Opfer erst, das sei ein Lügner und ein ganz Schlimmer.

Schade, dass über solchen Realitätsverlust oft jedes vernünftige Gespräch in selbstbemitleidendem Gezetere endet, das nicht nur keinen Sinn macht sondern auch die Energie für ein mögliches Rechtsmittel sehr überschaubar werden lässt.

Man würde gerne weiter helfen, wird auf diese Art und Weise aber heftig eingebremst.

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Über rawsiebers

Rechtsanwalt und Fachanwalt für Strafrecht, bundesweit tätig, TOP-RECHTSANWALT Deutschland 2014, 2015 + 2016: STRAFRECHT (Focus-Spezial von 2014, 2015 + 2016)
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3 Antworten zu Wenn es um die eigene Brut geht

  1. kj schreibt:

    wie groß wird das Gezeter erst sein, wenn die ihre Rechnung bekommen. Oder war das auf Staatskosten, das motiviert ja dann noch sehr viel mehr für eine Rechtsmittelinstanz.

    Gönnen Sie sich was schönes von der Kohle oder schenken Sie ihrer Bürokraft was Nettes davon.
    Oder beides. So können Sie was Positives der Sache abgewinnen.

  2. Gast schreibt:

    so wird die rechtssprechung–zu glück–mit unterschiedlichen ansichten „gesehen“ . wer sagt denn das der „mann“ die tat begangen hat ? das gericht ? lachhaft; evtl.ein staatsanwalt? noch lachhafter…der anwalt ? ansichtssache…ich sage es immer wieder die justiz (incl.anwälte) sind dienstleister.mehr nicht

    • Christine Doering schreibt:

      Vielleicht ja Zeugen, Beweise usw.? Evtl.. hat er gestanden? Nicht immer hinter jedem Urteil das schlimmste Vermuten! In Deutschland ist kaum etwas so schwer wie ins Gefängnis zu kommen

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