Mobben und Drängeln

Gibt es einen Zusammenhang?

Ich weiß, jetzt wird es einen Aufschrei in der Opferszene und bei den Opferkollegen geben, aber ich betone, das, was jetzt kommt, ist keine Verallgemeinerung sondern das Zusammentragen von Zufällen. …   Oder?

„Ich bin schon wieder gemobbt worden.“ Drei Fälle hintereinander, in der Opfer zum x-ten Male Mobbingopfer wurden, zwei davon an verschiedenen Arbeitsplätzen, eine davon beim dritten Verlobten hintereinander.

Und dann die beiden Autofahrer. Der eine wollte unbedingt den Bedrängenden anzeigen, weil der über 5 Kilometer auf der dritten Spur ziemlich dicht hinter ihm gefahren war, obwohl der Bedrängte nicht nach rechts konnte; dies passiere ihm „dauernd„. Und der andere Autofahrer, der aus der Ausfahrt kommend sofort auf die Überholspur musste, weil rechts ein Lastwagen fuhr und dann ganz plötzlich von einem unverschämten Raser von hinten bedrängt wurde. Frechheit, auch gar nicht zu erkennen, wo der herkam.

Und was hat das miteinander zu tun? Nichts, es sind nur Zufälle, so dass der Eindruck, dass manches Opfer einfach nur Opfer sein will, ganz bestimmt nur eine bösartige Unterstellung ist, die ich mir niemals erlauben würde.

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Über rawsiebers

Rechtsanwalt und Fachanwalt für Strafrecht, bundesweit tätig, TOP-RECHTSANWALT Deutschland 2014, 2015 + 2016: STRAFRECHT (Focus-Spezial von 2014, 2015 + 2016)
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3 Antworten zu Mobben und Drängeln

  1. kj schreibt:

    Den Zusammenhang gibt es. Musste das auch erst lernen, es hilft, das Mäntelchen in den Wind zu hängen, auch wenn man das Falsche tut.
    Also im Zweifel immer den Anträgen der Staatsanwaltschaft folgen.
    Und höchstens drei Strafbefehle im Jahr zurückschicken, weil nicht ausreichend ermittelt wurde, die Tat nicht nachweisbar ist bzw. keine Straftat vorliegt oder die Strafe in der Anzahl oder der Höhe der Tagessätzen zu hoch oder zu niedrig erscheint oder eine 5 Euro Gegenstand Fundunterschlagung eines nicht Vorbestraften Arbeitslosen trotz Schweigens doch deutlich nach Einstellung gegen Arbeitsauflagen ruft.

  2. mendel schreibt:

    Jemand, der „Opfer sein will“, den darf man halt dennoch nicht ungestraft zum Opfer machen. Wenn man nichts nach rechts fahren kann, so geht doch „nach hinten“ eigentlich immer, d.h. mit vernünftigem Sicherheitsabstand (auf der Autobahn also immer >50m) – durch dichtes Auffahren ist noch niemand schneller angekommen (-> Auffahrunfall).

    Und es geht auch andersrum: wieviel Täter nehmen Provokationen wahr, wo gar keine sind?

  3. Michael Selk schreibt:

    Haufenweise. Gibt es die. Und die tatsächlichen EInzelopfer leiden unter ihnen.

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