Mit Tempo ins Abseits

Auf dem Weg zur Splitterpartei

Die Tempolimit-Diskussion, eigentlich ein wenig früh, denn das Loch des Sommers kommt erst nach dem Frühling. Um aber früh genug zu dokumentieren, dass der Kanzlerkandidat der SPD nicht allein gelassen ist bei der Atomisierung der Erfolgsaussichten bei der anstehenden Bundestagswahl, fallen die beiden Führungsköpfe der ehemaligen Volkspartei sich nun gegenseitig in die Parade, um aufzuzeigen, dass auch bei unwichtigen Themen Uneinigkeit besteht.

SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück streitet mit dem SPD-Vorsitzenden Sigmar Gabriel über ein Tempolimit auf Autobahnen. Gabriels Vorstoß für eine allgemeine Höchstgeschwindigkeit von 120 Stundenkilometern bezeichnete Steinbrück als „nicht sinnvoll“. In diesem Punkt stehe er im Widerspruch zum SPD-Vorsitzenden, sagte Steinbrück am Mittwoch in Düsseldorf.

Quelle: FAZ

Früher dachte ich, nur die CSU sei unwählbar, aber jetzt ist die SPD auf einem guten schlechten Weg.

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Über rawsiebers

Rechtsanwalt und Fachanwalt für Strafrecht, bundesweit tätig, TOP-RECHTSANWALT Deutschland 2014, 2015 + 2016: STRAFRECHT (Focus-Spezial von 2014, 2015 + 2016)
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3 Antworten zu Mit Tempo ins Abseits

  1. Dubiator schreibt:

    In Niedersachsen ist die CSU sowas von unwählbar, da beißt die Maus keinen Faden ab.

  2. Gast schreibt:

    „das ministerium für wahrheit (miniwahr) gibt bekannt , das der grosse bruder wiedereinmal stark mit sich ringt, das doppelplusbeste für die bevölkerung zu erwirken….hoch lebe ingsoc….. “ (also gab es das getue bereits in buchform (1984))…damals war es fiction, heute ist es realität

  3. whocares schreibt:

    Ach was, wieso denn erst jetzt unwählbar? Das hat Schröder doch schon um die Jahrtausendwende eingefädelt, von dem Schlag hat sich die Verräterpartei doch nie mehr richtig erholt. Und wenn ich so lese, wie z.B. Ralf Jäger bei der NRW-SPD Stimmung *für* die BDA machte, brauchen die doch gar keine Tempolimit-Diskussion mehr, um auch noch den letzten Stammwähler – selbst hier im Ruhrpott – erfolgreich zu vergraulen. Würde ich noch tatsächlich zur Wahl gehen, wüßte ich ja schon gar nicht mehr, wofür die SPD im Gegensatz zu den Schwarzen steht…

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