Drogen beim OLG?

Oder nur Tiefschlaf bei OLG – Richtern?

Ein Antrag wurde gestellt am 25.01.2013, beschieden wurde er (vermutlich) am 03.04.2013, einen Tag vor der Verhandlung, jedenfalls erst an diesem Tag per Fax zugestellt. Ausfertigungsvermerk: 22.01.2013, also eine Woche vor dem Antrag.

Auch bei höheren Gerichten darf mit „Überraschungen“ gerechnet werden. Ein Kollege fragt: „Drogen beim OLG?“

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Über rawsiebers

Rechtsanwalt und Fachanwalt für Strafrecht, bundesweit tätig, TOP-RECHTSANWALT Deutschland 2014, 2015 + 2016: STRAFRECHT (Focus-Spezial von 2014, 2015 + 2016)
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9 Antworten zu Drogen beim OLG?

  1. Gast schreibt:

    Haben Sie sich vielleicht schonmal gefragt, wer bei einem Gericht dafür zuständig ist, sowas wie „Ausfertigungen“ herzustellen (und zu datieren)? Glauben Sie danach wirklich, sowas macht der Senatsvorsitzende?

  2. RA Siebers schreibt:

    Nein, aber ich trage auch die Verantwortung für den Schwachsinn, den meine Sekretärinnen verzapfen.

  3. RA Siebers schreibt:

    Aber sehr schön, wie man bei Behörden zunächst mal einen Weg sucht, die eigene Verantwortung zu ignorieren. Fein!

  4. Bert Grönheim schreibt:

    Die innere Organisation der Gerichte dürfte vom alten Fritz stammen. Warum soll sich das was ändern? Den möglichen Zeitgewinn durch die EDV dürften die meisten Gerichte inzwischen erfolgreich ausgehebelt haben.

  5. Gerichtshasser schreibt:

    Ich hasse ja Gerichte wie die Pest, ebenso wie der Blogverfasser. Es ist wirklich wunderbar, dass einem dieser Blog die Heöegenheit gibt, auch ohne persönlichen Kontakt mit den Justizbehörden mal so richtig abzukotzen.

    Noch besser wäre allerdings ein gemeinsames Hass-Event mit dem Blogverfasser unter Absingen schmutziger Lieder vor dem OLG München.

  6. rawsiebers schreibt:

    Ich habe Gerichte noch nie gehasst und hasse keine Gerichte. Ich habe Richter noch nie gehasst und hasse keine Richter. Im Gegenteil, mein täglich Brot gibt mir die Justiz, um so mehr, je mehr Fehler sie macht, denn dann könnte es auch mal ein Filet werden, das auf den Teller kommt.

    Richter sind Menschen, die auch mal Fehler machen. Das, was ich für einen Fehler halte, beschreibe ich hier, manchmal hilft das sogar, dass Fehler abgestellt werden (hin und wieder wird das sogar zugegeben!).

    Aber hassen? Warum sollte ich. Auch ich mache Fehler und muss damit leben, dass die gerügt werden. Und das ist gut so!

    Und dass es bei Richtern und Staatsanwälten genau so viele Idioten gibt wie unter Anwälten, Tierpflegern oder Zeitungsausträgern, ändert nichts daran, dass Hass schon deshalb völlig falsch wäre, weil Hass unsachlich ist und die Augen vor vernünftigen Lösungen verschließt.

    Und singen, singen kann ich gar nicht, insbesondere keine schmutzigen Lieder. Überspitzt auf Zustände hinweisen, die in meinen Augen tadelnswert sind, das mache ich, und zwar mit Vergnügen. Wer das als „Hass“ empfindet, hat mich nicht verstanden und wird mich nicht verstehen.

  7. Gerichtsbasher schreibt:

    Dann wäre das ja geklärt.

    Allerdings vermitteln hier sämtliche Beiträge einen anderen Eindruck.

  8. kj schreibt:

    Bei den obigen OLG Richtern hat sich vermutlich zuviel unnötiger Schrott auf deren Festplatte im Hirn angesammelt, da werden dann solche Fehlleistungen produziert.

    Ist bei mir auch so, gestern Verkündungstermin 2015 ins Protokoll diktiert, ganz deutlich, wie die Dame der Geschäftsstelle erklärte. Früher konnte man handschriftlich in Sekunden unters Protokoll schreiben, gemeint ist 2013, dank EDV muss nun in den Computer eine Terminsverlegung eingegeben werden, dauert ca, 10 Minuten. Die EDV hätte den Fehler nicht gemerkt, meine Damen sind den Computern mindestens noch 50 Jahre voraus.

  9. RA Gerold schreibt:

    @Gerichtsbasher

    „Amtsgericht Direktor Müller hat heute schon wieder keine Rechtsbeugung begangen!“, ist keine Nachricht. Berichtet wird in der Regel nur über bemerkenswerte Umstände, die vom Alltag abweichen. Die BILD-Zeitung titelt ja auch nicht: „WAHNSINN! Berlin gestern nicht von Erdbeben zerstört!“

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