Scheinselbständigkeit? – Hausdurchsuchung bei Sonja Zietlow ( RTL Dschungelcamp )

Schau an, nicht nur bei Rechtsanwälten ist die Scheinselbständigkeit ein Problem. Auch in der Fernsehbranche sind die Grenzen fließend.

Die Staatsanwaltschaft hat das Haus der „Dschungelcamp“-Moderatorin Sonja Zietlow (44) in München durchsucht. Die Ermittler prüfen, ob der von Zietlow geführte Verein „Beschützerinstinkte“ eine scheinselbstständige Mitarbeiterin beschäftigt hat. Zietlow zeigte sich am Sonntag verärgert über die Aktion und will sie rechtlich prüfen lassen.

Neben dem Wohnhaus der RTL-Moderatorin wurden am vergangenen Dienstag auch Büros durchsucht. Die dabei beschlagnahmten Unterlagen sollen nun ausgewertet werden. Es gehe um die Frage, ob Sozialversicherungsbeiträge abzuführen waren, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft München, Peter Preuß, zu einem entsprechenden Bericht der „Abendzeitung“.

Quelle: WELT

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Über rawsiebers

Rechtsanwalt und Fachanwalt für Strafrecht, bundesweit tätig, TOP-RECHTSANWALT Deutschland 2014, 2015 + 2016: STRAFRECHT (Focus-Spezial von 2014, 2015 + 2016)
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4 Antworten zu Scheinselbständigkeit? – Hausdurchsuchung bei Sonja Zietlow ( RTL Dschungelcamp )

  1. Andreas Neuber schreibt:

    Eine solche Scheinselbständigkeit gibt es tagtäglich und in allen Branchen. Ich hätte zu gern, dass die Staatsanwaltschaft auch mal bei weniger prominenten Firmen einfliegt. Aber das wird ein frommer Wunsch bleiben.

  2. klabauter schreibt:

    @Andreas Neuber: Ihrem Wunsch wird offenbar doch entsprochen.
    Auf zoll.de unter Pressemitteilungen, Unterrubrik Schwarzarbeit, findet man die Erfolgsmeldungen, nur mal einige wenige jeweils zu Scheinselbständigen: z.B. 9.1.13,. 18.1.13, 4.2.2013, 6.2.2013. Das dürfte nur ein Bruchteil der bundesweiten Anzahl an Verfahren sein.

  3. Pat Jodenisch schreibt:

    Die Neue Osnabrücker brachte es bereits auf den Punkt wie modernes Mehrwertschaffen funktioniert http://www.noz.de/deutschland-und-welt/kultur/fernsehen/60401794/was-macht-sonja-zietlow-so-unertraeglich-eine-stilkritik

  4. kj schreibt:

    Bei hiesigem Ostgericht reichten 8,nochwas Euro Stundensatz, vorgeschriebene Arbeitszeiten, Urlaub, Konkurrenzverbot, Kuendigungsfristen im Wachdienst nicht um eine Verweisung ans Arbeitsgericht zu ermoeglichen. Das Gericht folgte der Auffassung, dem Werkvertragunternehmer sei es ja gestattet die Dienstleistung einem Angestellten zu ueberlassen, was untypisch fuer einen Arbeitsvertrag sei.

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